Sonntag, 12. Februar 2017

Rezension: Ich wollte nur, dass du noch weißt ...








Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 192 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
Einband: gebundene Ausgabe
Preis: € 14,95 
Reihe: Einzelband









Klappentext

Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?

Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.

In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.
(Quelle: Loewe Verlag)

Meine Meinung

Das Cover und die Gestaltung der verschiedenen Briefe haben mir sehr gut gefallen. Besonders die kleinen glänzenden Tropfen auf dem Cover finde ich wunderschön. Die Gestaltung im Inneren passt sich immer den Briefen an und geben dem Buch nochmal etwas ganz besonderes. Die einzelnen Bildchen sind einfach so süß und man sieht, dass sich jemand sehr viele Gedanken darüber gemacht hat. 

Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch in verschiedene thematische Kapitel unterteilt wurde. So wurde nicht immer zwischen den verschiedenen Themen gesprungen und man wusste immer ungefähr, was als nächstes auf einen zukommt. Ich fand es besonders gut, dass keiner der Themenbereiche überwogen hat, sondern die vielen verschiedenen Themenbereiche immer ungefähr gleich lang waren. Durch diese vielen verschiedenen Themenbereiche finden sich so viele verschiedene Briefe in dem Buch, dass es, glaube ich, für jeden Anlass den passenden Brief gibt. 

Das besondere an diesem Buch ist, dass es nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern ganz viele verschiedene. Durch die vielen anonymen Briefe hat man einen Einblick in das Leben verschiedener Menschen erhalten und sie in diesen kurzen Zeilen etwas kennengelernt. Die Menschen haben ihre tiefsten Gefühle in diese Briefe gepackt und das merkt man auch. Man ist den Leuten so nah und ich habe mich in vielen der Briefe wieder entdeckt. Teilweise habe ich mich den Menschen so nah gefühlt, dass ich schon angefangen habe, mich für sie und ihre Liebe zu freuen, oder den Menschen, der sie verlassen hat, zu hassen. 

Die einzelnen Briefe waren total verschieden. Es gab viele traurige Briefe, in denen es um Verlust und ehemalige Beziehungen ging, aber auch viele lustige, bei denen ich laut lachen musste. Das ganze Buch war eine Art Achterbahn der Gefühle. Bei manchen Briefen habe ich gelacht, bei anderen geweint. Besonders gut haben mir die Briefe gefallen, die nur ein paar Zeilen lang waren. Ich fand es beeindruckend, wie viele Gefühle in so wenigen Zeilen verpackt werden können. Obwohl es nur so wenige Wörter waren habe ich mich den Menschen so nah gefühlt und ich hatte das Gefühl, sie zu kennen. 

Ich bin froh, dass es nach diesem Buch noch nicht zu Ende ist und ich immer noch die Briefe auf dem Tumblr Blog der Autorin lesen kann. Dort gibt es einfach noch viele weitere Briefe zu entdecken. 


Fazit

Ich denke, dass dieses Buch eines der Bücher ist, die ich nie wieder abgeben möchte. Ich werde es bestimmt noch mehrfach aufschlagen und einen oder zwei Briefe lesen und vielleicht wird es mir auch noch in der einen oder anderen Situation helfen.

Falls ihr jetzt neugierig geworden seid, schaut doch mal auf dem Tumblr Blog "Dear my Blank" vorbei.



Danke an den Loewe Verlag und Vorablesen, dass ich dieses Buch schon vor dem Erscheinungstermin lesen durfte.




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