Donnerstag, 13. April 2017

Rezension: Die Götter sind los von Maz Evans








Verlag: Chickenhouse Verlag
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 03.03.2017
Einband: gebundene Ausgabe
Preis: € 14,99
Reihe: Band 1









Klappentext

Krawumms! Bruchlandung im Kuhstall – so hatte Virgo sich ihre Mission auf der Erde nicht vorgestellt. Auch bei Elliot läuft es nicht gerade optimal: Seine Mum ist krank, das Geld ist knapp und sein Lehrer hat es auf ihn abgesehen. Da hat er besseres zu tun, als sich um ein durchgeknalltes Sternbild-Mädchen zu kümmern. Doch dann befreien Elliot und Virgo aus Versehen den Todesdämon Thanatos. Jetzt müssen sie bei der Weltrettung gemeinsame Sache machen. Zum Glück bekommen sie göttliche Unterstützung. Nur sind Zeus, Hermes, Aphrodite und Athene zwar unsterblich, aber nicht immer sooooooooooo hilfreich.
(Quelle: Chickenhouse Verlag)

Meine Meinung

Die Götter sind los ist ein ganz nettes Kinderbuch, das einen Einstieg in die Mythologie bietet. 


Ich habe schon mehrere Bücher, die von verschiedenen mythologischen Wesen handeln, gelesen, aber in diesem Buch werden die Götter komplett anders dargestellt, als in anderen Büchern. An einigen Stellen waren die Beschreibungen mir aber schon fast zu abgedreht. 

Das Cover ist sehr kindlich gestaltet, was gut zur Geschichte passt. Unten auf dem Cover sind Zeichnungen von einigen Hauptpersonen. Diese Zeichnungen zeigen gut, wie die einzelnen Figuren im Buch beschrieben werden. Besonders gut gefällt mir, dass diese Zeichnungen bei den Kapitelüberschriften wieder auftauchen und den Leser so durch die Geschichte führen. 

Der Schreibstil von Max Evans ist einfach, hat mir aber trotzdem gut gefallen. Ich bin schnell durch die Geschichte gekommen, aber richtig spannend wurde es leider nicht. Es gab einige Längen, in denen der Autor ruhig ein paar Details hätte weglassen können. 

Die Figuren waren sehr süß und genau beschrieben. Der Leser kann sich sofort mit Elliot identifizieren. Er ist ein süßer kleiner Junge und dabei so unglaublich mutig, dass man ihn einfach mögen muss. Auch Virgo, das Sternenbildmädchen fand ich sehr sympathisch wenn auch etwas zu arrogant. Die Nebencharaktere waren leider teilweise etwas flach und unrealistisch beschrieben und ich konnte einige ihrer Handlungen nicht wirklich nachvollziehen. Einen Nebencharakter mochte ich bei doch sehr gerne. Und zwar Hermes, den Götterboten und insgeheim Gott der Mode. 

Fazit

Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, aber leider hat der Autor nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft. Das Buch hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und einige Charaktere haben mir nicht wirklich gefallen.



Danke an den Chickenhouse Verlag und Vorablesen, dass ich dieses Buch lesen durfte.




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